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[Guide] So schaffst du ein schönes Zubettgehritual für dein Baby

Zubettgehrituale tun dir und deinem Baby gut. Ein Ritual sorgt für einen festen Rhythmus, an dem ihr gemeinsam arbeiten könnt, und das macht das Zubettgehen für euch alle einfacher und macht mehr Spaß.

Hier besprechen wir, was Zubettgehtrituale sind, wie man sie schafft, warum sie gut sind und dann präsentieren wir natürlich ein gutes Beispiel für ein Zubettgehritual.

Was ist ein Zubettgehritual?

Ein Zubettgehtritual besteht aus einer Reihe von Wiederholungen und Routinen, damit dein Kind weiß, was passieren wird, wenn es schlafen geht. Das hilft deinem Kind zu verstehen, dass es bald ins Bett geht, und sorgt dafür, dass es entspannter ist.

Kinder mögen diese Routinen und Wiederholungen, weil sie dadurch wissen, was passieren wird. Es kann eine sehr gute Idee sein, ein Zubettgehritual zu entwickeln und es jeden Tag zu befolgen, denn das häufigste Schlafproblem bei Kindern unter drei Jahren sind Einschlafprobleme.

Erst wenn dein Kind etwa drei bis vier Monate alt ist, solltest du über ein Zubettgehritual nachdenken. Der Grund dafür ist, dass dein Baby als Neugeborenes von sich aus viel schläft. Daher ist in diesem Stadium kein Zubettgehritual erforderlich, um das Baby zum Einschlafen zu bringen.

Lies auch: Wie viel sollte mein Kind schlafen?

Wie schafft man ein gutes Zubettgehritual?

Wie bringt man sein Kind am besten ins Bett? Als Eltern seid ihr euch vielleicht unsicher, weil euer Kind nicht viel schläft.

Ein gutes Zubettgehritual muss nicht umfassend und langwierig sein. Das Wichtigste ist, dass es jeden Tag gleich ist und aus Dinge umfasst, die den Energiepegel senken, und dein Kind nicht in Aufruhr versetzen (z. B. Spielen).

Der Zweck des Zubettgehrituals besteht darin, Aktivitäten einzubeziehen, die für dein Kind entspannend sind und dazu führen, dass es nach einem langen Tag herunterkommt. Wichtig zu erwähnen ist auch, dass sich die Zubettgehrituale von Mama und Papa gerne unterscheiden können.

Ein Zubettgehritual kann ganz unterschiedlich aussehen. Aus diesem Grund haben wir eine Liste mit Ideen für Zubettgehrituale zusammengestellt:

  • Schnuller
  • Brust und Flasche
  • Zähne putzen
  • Schmusen und Entspannung auf dem Sofa
  • Allen Familienmitgliedern gute Nacht sagen
  • Ein Schlaflied singen
  • Eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen
  • Kuscheltier
  • Den Säugling in den Schlaf wiegen
  • Baden
  • Berührung der Augen
  • Massage


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Beispiel eines Zubettgehrituals

Es gibt viele Möglichkeiten, ein Zubettgehritual zusammenzustellen. Hier ist ein Beispiel für ein gutes und einfaches Zubettgehritual. Denke daran, dass alle Babys unterschiedlich sind und ihr am besten weißt, was bei euch am besten funktioniert.

  • Fernsehen, Radio und andere Bildschirme ausstellen.
  • Licht dämpfen
  • Windeln wechseln, Schlafanzug anziehen
  • Zähne putzen
  • Allen Familienmitgliedern gute Nacht sagen
  • Gute-Nacht-Geschichte vorlesen und/oder ein Schlaflied singen

Es ist normal, dass sich mit der Zeit und je älter dein Kind wird, die Zubettgehroutine ändert, und deshalb ist es auch sinnvoll, das Zubettgehritual zu ändern.

Beispielsweise kannst du im Laufe der Zeit und im Alter von etwa 6 Monaten versuchen, dein Kind alleine im Zimmer schlafen zu lassen. Zuvor muss jedoch das Zubettgehritual noch wie gewohnt stattfinden. Je älter dein Kind wird (ab 1–2 Jahren), desto mehr möchte es entscheiden, wie das Zubettgehritual aussehen soll, und darüber streiten, warum es anders sein sollte. Dabei ist es mindestens genauso wichtig, dass du dir darüber im Klaren bist, wie das Zubettgehritual jeden Abend aussehen soll.

Wenn dein Kind Einschlafschwierigkeiten hat, solltest du darüber nachzudenken, die Bildschirme kurz vor dem Schlafengehen auszumachen. Das Bildschirmlicht kann sie wach halten. Du kannst daher darüber nachdenken, vor dem Zubettgehritual und während des Zubettgehrituals eine Zeit lang keine Bildschirme zu verwenden.

Warum sollte man ein gutes Zubettgehritual haben?

Zubettgehrituale sind wichtig, denn Kinder mögen Routine und Wiederholung. Diese Vorhersehbarkeit gibt Kindern auch ein Gefühl der Geborgenheit.

Je älter dein Kind wird, desto bewusster erlebt es das Zubettgehritual. Deshalb ist es wichtig, dass du von Anfang an ein Zubettgehritual hast, das du viele Male wiederholen möchtest, denn für dein Kind kann es wichtig sein, dass du jeden Tag das Gleiche tust.

Für viele Kinder kann das Zubettgehen langweilig sein. Es erscheint ihnen langweilig, denn jetzt muss der ganze Spaß, den sie an diesem Tag gemacht haben, aufhören. Deshalb kannst du das Zubettgehritual nutzen, um das Zubettgehen zum Vergnügen zu machen. Denn bereits mit 3 Monaten lernen Kinder schnell, dass sie aufgrund der verschiedenen Aktivitäten bald ins Bett gehen.

Darüber hinaus kannst du Aktivitäten wie Gute-Nacht-Lieder und Gute-Nacht-Geschichten vorteilhaft einbauen, denn das ist etwas, das Nähe zwischen dir und deinem Kind schafft.

Häufig gestellte Fragen

Was sind Zubettgehrituale?
Ein Zubettgehritual ist, wenn du mit deinem Kind jeden Tag das Gleiche tust, um es auf das Einschlafen vorzubereiten. Das gibt deinem Kind Sicherheit und Ruhe.

Wann soll ein Baby ein Zubettgehritual haben?
Ab einem Alter von 3 Monaten.

Wie bringe ich meinen Säugling ins Bett?
Durch ruhige Aktivitäten beim Zubettgehen, wie zum Beispiel eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen, die dein Kind beruhigt.